Fagiano tartufato, Getrüffelter Fasan (für 4 Personen)

Zutaten:
1 küchenfertiger Fasan, etwas Essigwasser, 100 g roher Schinken, 100 g BauchSpeck (in Scheiben), 1 schöner weisser Trüffel, Salz, Pfeffer, 4 cl Cognac, einige Salbeiblätter, 3-4 El Olivenöl, 1/4 l heisse Gemüsebrühe

Für die Sauce: 4 El Cognac, 125 g Sahne, Salz 

1. Den Fasan mit etwas Essigwasser abwaschen.

2. Den Schinken und die Hälfte des Specks fein hacken und vermischen. Die Trüffel, bis auf ein kleines Stück, hauchdünn hobeln und zur SchinkenSpeck-Mischung geben. Den Rest beiseite stellen. Die Mischung salzen, pfeffern und 2  cl Cognac unterziehen.

3. Den Fasan mit der Trüffelfarce füllen, zunähen und 1-2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

4. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

5. Vor dem Braten den Fasan mit dem restlichen Speck belegen, mit Küchengarn umwickeln und da und dort ein Salbeiblättchen unter das Garn stecken.

6. In einem Bräter das Olivenöl erhitzen und den Fasan von allen Seiten darin anbraten. Mit dem restlichen Cognac ablöschen, etwas Brühe angiessen und den Fasan in den Backofen schieben. Während der Garzeit hin und wieder mit etwas Brühe begiessen und mit dem Bratenfond beschöpfen.

7. Nach ca. 1 Stunde den Fasan aus dem Bräter nehmen, in vier Portionsstücke zerteilen und warm stellen.

8. Die Füllung in den Bratenfond geben, auf dem Herd kurz aufwallen lassen und anschliessend durch ein Sieb in einen grossen Topf streichen.

9. Die Sauce im Topf zum Kochen bringen, den Cognac angiessen und flambieren. Anschliessend die Sahne einrühren und eventuell mit etwas Salz abschmecken. Die Sauce einige Minuten köcheln lassen, bis sie schön sämig geworden ist.

10. Den Topf vom Herd nehmen, die Fasanenstücke in die Sauce legen und einige Minuten darin ziehen lassen.

11. Das Fleisch aus der Sauce nehmen und auf einer vorgewärmten Platte anrichten. Das restliche Trüffelstück darüber hobeln und sofort servieren.

12. Die Sauce getrennt dazu reichen. 



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  1. Sabine Says:

    Wer den Geschmack des weißen Trüffels liebt, der sollte unbedingt mal zur Trüffelzeit zwischen Oktober und Dezember ins Piemont fahren. Es lohnt sich. Überall, zu allen möglichen Rezepten gibt es die wertvolle Knolle. Ein intensiver Geschmack, aber wer es mag, wird verzaubert. Das Rezept oben klingt gut, mit Fasan habe ich den Trüffel noch nie kombiniert, ich werde es mal versuchen. Allerdings werden die weißen Trüffel in diesem Jahr sehr teuer werden, wenn es nicht bald anfängt in Italien zu regnen, damit sie wachsen können.

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